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Freud, S. (1938). DIE ICHSPALTUNG IM ABWEHRVORGANG. GESAMMELTE WERKE: XVII, 59-62.

Freud, S. (1938). [GWQ59a1]DIE ICHSPALTUNG IM ABWEHRVORGANG. GESAMMELTE WERKE: XVII, 59-62

ARBEITEN AUS DEM JAHRE 1938

[GWQ59a1]DIE ICHSPALTUNG IM ABWEHRVORGANG Book Information Previous Up Next Language Translation

Sigm. Freud

[GWQ59a2]Das Manuskript, das Fragment geblieben ist, trägt das Datum 2. Januar 1938. Die Arbeit wurde in der Internationalen Zeitschrift für Psychoanalyse und Imago, Bd. XXV, 1940, Heft 3/4, abgedruckt.

[GWQ59a3]Ich befinde mich einen Moment lang in der interessanten Lage nicht zu wissen, ob das, was ich mitteilen will, als längst bekannt und selbstverständlich oder als völlig neu und befremdend gewertet werden soll. Ich glaube aber eher das letztere.

[GWQ59a4]Es ist mir endlich aufgefallen, dass das jugendliche Ich der Person, die man Jahrzehnte später als analytischen Patienten kennen lernt, sich in bestimmten Situationen der Bedrängnis in merkwürdiger Weise benommen hat. Die Bedingung hiefür kann man allgemein und eher unbestimmt angeben, wenn man sagt, es geschieht unter der Einwirkung eines psychischen Traumas. Ich ziehe es vor, einen scharf umschriebenen Einzelfall hervorzuheben, der gewiss nicht alle Möglichkeiten der Verursachung deckt. Das Ich des Kindes befinde sich also im Dienste eines mächtigen Triebanspruchs, den zu befriedigen es gewohnt ist, und wird plötzlich durch ein Erlebnis geschreckt, das ihn lehrt, die Fortsetzung dieser Befriedigung werde eine schwer erträgliche reale Gefahr zur Folge haben. Es soll sich nun entscheiden: entweder die reale Gefahr anerkennen, sich vor ihr beugen und auf die Triebbefriedigung verzichten, oder die Realität verleugnen, sich glauben machen, dass kein Grund zum Fürchten besteht, damit es an der Befriedigung festhalten kann. Es ist also ein Konflikt zwischen dem Anspruch des Triebes und dem Einspruch der Realität. Das Kind tut aber keines von beiden, oder vielmehr, es tut gleichzeitig beides, was auf dasselbe hinauskommt. Es antwortet auf den Konflikt mit zwei entgegengesetzten Reaktionen, beide giltig und wirksam.

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