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Freud, S. (1938). 3. KAPITEL DIE ENTWICKLUNG DER SEXUALFUNKTION. GESAMMELTE WERKE: XVII, 74-78.

Freud, S. (1938). [GWQ74a1]3. KAPITEL DIE ENTWICKLUNG DER SEXUALFUNKTION. GESAMMELTE WERKE: XVII, 74-78

[GWQ74a1]3. KAPITEL DIE ENTWICKLUNG DER SEXUALFUNKTION Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWQ74a2]Der landläufigen Auffassung nach besteht das menschliche Sexualleben im wesentlichen aus dem Bestreben, die eigenen Genitalien mit denen einer Person des anderen Geschlechts in Kontakt zu bringen. Küssen, Beschauen und Betasten dieses fremden Körpers treten dabei als Begleiterscheinungen und einleitende Handlungen auf. Dieses Bestreben sollte mit der Pubertät, also im Alter der Geschlechtsreife auftreten und der Fortpflanzung dienen. Allerdings waren immer gewisse Tatsachen bekannt, die nicht in den engen Rahmen dieser Auffassung passen. 1) Es ist merkwürdig, dass es Personen gibt, für die nur Individuen des eigenen Geschlechts und deren Genitalien Anziehung besitzen. 2) Es ist ebenso merkwürdig, dass es Personen gibt, deren Gelüste sich ganz wie sexuelle gebärden, aber dabei von den Geschlechtsteilen oder deren normaler Verwendung ganz absehen; man heisst solche Menschen Perverse. 3) Und es ist schliesslich auffällig, dass manche deshalb für degeneriert gehaltene Kinder sehr frühzeitig Interesse für ihre Genitalien und Zeichen von Erregung derselben zeigen.

[GWQ74a3]Es ist begreiflich, dass die Psychoanalyse Aufsehen und Widerspruch hervorrief, als sie, zum Teil anknüpfend an diese drei geringgeschätzten Tatsachen, allen populären Ansichten über die Sexualität widersprach.

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