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Freud, S. (1938). 7. KAPITEL EINE PROBE PSYCHOANALYTISCHER ARBEIT. GESAMMELTE WERKE: XVII, 109-121.

Freud, S. (1938). [GWQ109a1]7. KAPITEL EINE PROBE PSYCHOANALYTISCHER ARBEIT. GESAMMELTE WERKE: XVII, 109-121

[GWQ109a1]7. KAPITEL EINE PROBE PSYCHOANALYTISCHER ARBEIT Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWQ109a2]Wir haben uns eine allgemeine Kenntnis des psychischen Apparates verschafft, der Teile, Organe, Instanzen, aus denen er zusammengesetzt ist, der Kräfte, die in ihm wirken, der Funktionen, mit denen seine Teile betraut sind. Die Neurosen und Psychosen sind die Zustände, in denen sich die Funktionsstörungen des Apparates Ausdruck verschaffen. Zu unseren Studienobjekten haben wir die Neurosen gewählt, weil sie allein den psychologischen Methoden unserer Eingriffe zugänglich erscheinen. Während wir uns bemühen, sie zu beeinflussen, sammeln wir die Beobachtungen, die uns ein Bild von ihrer Herkunft und der Weise ihrer Entstehung geben.

[GWQ109a3]Eines unserer Hauptergebnisse wollen wir unserer Darstellung voranschicken. Die Neurosen haben nicht wie z.B. die Infektionskrankheiten spezifische Krankheitsursachen. Es wäre müssig, bei ihnen nach Krankheitserregern zu suchen. Sie sind durch fliessende Übergänge mit der sogenannten Norm verbunden und anderseits gibt es kaum einen als normal anerkannten Zustand, in dem nicht Andeutungen neurotischer Züge nachweisbar wären. Die Neurotiker bringen ungefähr die gleichen Anlagen mit wie andere Menschen, sie erleben das nämliche, sie haben keine anderen Aufgaben zu erledigen. Warum also leben sie um soviel schlechter und schwieriger und leiden dabei an mehr Unlustempfindungen, Angst und Schmerzen?

[GWQ109a4]Die Antwort auf diese Frage brauchen wir nicht schuldig zu bleiben.

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