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Freud, S. (1938). 9. KAPITEL DIE INNENWELT. GESAMMELTE WERKE: XVII, 136-138.

Freud, S. (1938). [GWQ136a1]9. KAPITEL DIE INNENWELT. GESAMMELTE WERKE: XVII, 136-138

[GWQ136a1]9. KAPITEL DIE INNENWELT Book Information Previous Up Next

Sigm. Freud

[GWQ136a2]Wir haben keinen anderen Weg, von einem komplizierten Nebeneinander Kenntnis zu geben als durch das Nacheinander der Beschreibung, und darum sündigen alle unsere Darstellungen zunächst durch einseitige Vereinfachung und warten darauf, ergänzt, überbaut und dabei berichtigt zu werden.

[GWQ136a3]Die Vorstellung eines Ichs, das zwischen Es und Aussenwelt vermittelt, die Triebansprüche des einen übernimmt, um sie zur Befriedigung zu führen, an dem anderen Wahrnehmungen macht, die es als Erinnerungen verwertet, das auf seine Selbsterhaltung bedacht sich gegen überstarke Zumutungen von beiden Seiden her zur Wehre setzt, dabei in all seinen Entscheidungen von den Weisungen eines modifizierten Lustprinzips geleitet wird, diese Vorstellung trifft eigentlich nur für das Ich bis zum Ende der ersten Kindheitsperiode (um 5 Jahre) zu. Um diese Zeit hat sich eine wichtige Veränderung vollzogen. Ein Stück der Aussenwelt ist als Objekt, wenigstens partiell, aufgegeben und dafür (durch Identifizierung) ins Ich aufgenommen, also ein Bestandteil der Innenwelt geworden. Diese neue psychische Instanz setzt die Funktionen fort, die jene Personen der Aussenwelt ausgeübt hatten, sie beobachtet das Ich, gibt ihm Befehle, richtet es und droht ihm mit Strafen, ganz wie die Eltern, deren Stelle es eingenommen hat. Wir heissen diese Instanz das Überich, empfinden sie in ihren richterlichen Funktionen als unser Gewissen.

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