Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To share an article on social media…

PEP-Web Tip of the Day

If you find an article or content on PEP-Web interesting, you can share it with others using the Social Media Button at the bottom of every page.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

v. Hug-Hellmuth, H. (1917). I. Von frúhem Lieben und Hassen. Imago, 5(2):121-122.

(1917). Imago, 5(2):121-122

Vom Wahren Wesen der Kinderseele

I. Von frúhem Lieben und Hassen

H. v. Hug-Hellmuth

Die Erbitterung, mit welcher der Widerstand gegen eine Sache arbeitet, ist ein Maß für die unbewußte Anerkennung der Richtigkeit des Bestrittenen. So erklärt sich auch gut die hartnäckig böse Stimmung des Laien gegen den »Ödipuskomplex«, gegen die ambivalente Gefühlseinstellung des Kindes zu den Eltern, seine der Erotik entspringende Identifikation mit Vater oder Mutter und nicht weniger gegen die von unbewußter Sinnlichkeit keineswegs immer freie elterliche Liebe zu Sohn oder Tochter.

Und darum ist jede Bestätigung dieser psychoanalytischen Erkenntnisse aus dem Alltag, aus den Werken feinfühliger Autoren wertvoll und es mögen in der nachstehenden Zusammenstellung eine Reihe solcher Belege Platz finden, zunächst einiges aus der direkten Kinderbeobachtung:

I. Em vierjähriger Knabe, der an der Mutter mit großer Zärtlichkeit hängt, im Vater aber in erster Linie eine zu fürchtende stärkere Macht erblickt, die man wohl »auch gern hat, weil es eben der Papa ist«, sagt: »Wenn ich groß bin, kauf’ ich mir und der Mama eine Kuh, die den Papa beißt.«

Die Zusammenstellung »mir und der Mama« ist bezeichnend genug für die kindliche Auffassung über die Zusammengehörigkeit der Familienmitglieder. Gerade vom Vater aber wurde der Knabe wegen seiner starken exhibitionistischen und onanistischen Gelüste wiederholt derb bestraft.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.