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Sachs, H. (1917). III. Kinderszene. Imago, 5(2):124-125.

(1917). Imago, 5(2):124-125

III. Kinderszene

Hanns Sachs

Die Analyse weiblicher Patienten hat schon oft dazu geführt, eine Phantasie früher Kinderjahre wieder bewußt zu machen, in der sich das kleine Mädchen als Mutter mehrerer Kinder sah. Man hat das Bestehen solcher »unkindlicher« Phantasien als Suggestionsprodukt der Analyse bezeichnet und ihnen, ebenso wie dem zugrunde liegenden Wunsch des Kindes, die Stelle der Mutter einzunehmen, die dem geliebten Vater Kinder geboren hat, jeden Glauben versagt. Es ist deshalb nicht ohne Interesse zu sehen, wie gut die vorurteilslose Kinderbeobachtung mit den Resultaten der Analyse übereinstimmt, um so mehr, als es sich um Ereignisse zu Beginn des vorigen Jahrhunderts handelt, die gewiß nicht durch eine Voreingenommenheit zugunsten der Analyse veranlaßt wurden.

In dem Buche »Gabriele Humboldt, Ein Lebensbild« ist ein Brief Wilhelm von Humboldts vom Mai 1804 enthalten, in welchem dieser seiner Gattin von Rom aus über die bei ihm zurückgebliebenen Kinder Mitteilung macht 〈S. 48〉. »Sie 〈die vierjährige Tochter Adelheid und die zweijährige Gabriele〉 sind allerliebst zusammen, die Adel geht wie mit ihrem Kinde mit ihr um und sorgt dafür, daß sie alle Tage spazieren gehen muß. Erst fragt sie mich deutsch um Erlaubnis und dann geht sie zu Vicenza: ‚Dice cosi: dovete andare a spasso, ma nel sole no!’« 〈Er sagt so: Ihr sollt spazieren gehen, aber in der Sonne nicht.

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