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Marcinowski (1917). Zum Kapitel Liebeswahl und Charakterbildung. Imago, 5(3):196-202.

(1917). Imago, 5(3):196-202

Zum Kapitel Liebeswahl und Charakterbildung

Marcinowski

Zum Thema »Gattenwahl und Ehe« hat Hans Blüher 〈Imago III, 6〉 eine Beobachtung mitgeteilt, die widerspruchslos hinzunehmen ist. Seine Beobachtung stellt gewissermaßen ein Normalschema auf, nach dem sich für gewöhnlich die Gattenwahl abspielt, und am Grunde der Erscheinung erkennen wir schließlich das Gesetz, das auch für die von der Norm scheinbar abweichenden oder doch besonderen Verhältnisse überall das gleiche ist: die Erlebnisse und Gefühlseinstellungen der ersten Kinderzeit schaffen so machtvolle Eindrücke, daß sie für das ganze übrige Leben maßgebend werden und auch den gesamten Charakter des Menschen formen, einschließlich seines Geschlechtscharakters. Dabei kann es füglich dahingestellt bleiben, ob der allgemeine Charakter des Menschen ein Abkömmling seines gleichfalls so erworbenen Geschlechtscharakters ist, oder ob beide auf tiefere Wurzeln einer gemeinsamen besonderen angeborenen Veranlagung — also nicht nur auf eine allgemeinere, labilere Überempfindlichkeit des sogenannten Nervösen — zurückzuführen sind.

In diesem Normalschema erscheinen Dirne und Ehefrau als die entgegengesetzten Endpunkte einer Reihe von Liebesbeziehungen, die vor allem durch die Flüchtigkeit oder die Dauer gekennzeichnet sind, also durch die fehlende oder vorhandene Kraft des Weibes, zu fesseln und zu binden.

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