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Furrer (1923). O. PFISTER: Die Liebe des Kindes und ihre Fehlentwicklungen. Verlag Ernst Bircher, Bern, 1922. Imago, 9(2):266-268.
   

(1923). Imago, 9(2):266-268

BÜCHER

O. PFISTER: Die Liebe des Kindes und ihre Fehlentwicklungen. Verlag Ernst Bircher, Bern, 1922

Review by:
Furrer

Dr. O. Pfister hat uns mit seinem neuesten Werk ein wertvolles pädagogisches Buch geschenkt. Was die bisherige Pädagogik fast stets übersehen hat, nämlich daß die Erziehung der Liebe und zur Liebe im Mittelpunkt des ganzen Erziehungswerkes stehen muß, hat Pfister klar erkannt und psychologisch ausreichend begründet.

Pfister zeigt in seinem einleitenden „Gang durch die Geschichte des Liebesproblems“, daß schon vor Jahrtausenden große Denker, Religionsstifter, Dichter erkannten, daß die Liebe das Zentralproblem der Menschheitsentwicklung darstellt. Umsomehr müssen wir darüber erstaunen, daß tatsächlich bis heute so wenige Philosophen und Psychologen das Problem der Liebe zum Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchung gemacht haben. Im Altertum rückte dieser Aufgabe Plato, dessen Eroslehre von keinem Philosophen je wieder erreicht wurde, am nächsten. In der Neuzeit war es namentlich Pestalozzi, der die Bedeutung der Liebe für das Schicksal des Einzelnen und der Menschheit in wunderbar klaren Worten zum Ausdruck brachte und der vollbewußt die Weckung, Behütung und Lenkung der Liebe zum entscheidenden Moment der Erziehung machte. Aber auch er kann uns über die mannigfachen Schicksale und Fehlentwicklungen der Liebe nicht viel und vor allem nichts Beweiskräftiges sagen; darum kann er uns auch keinen Aufschluß geben über die Beseitigung eines im Liebesleben wurzelnden Übels. Pestalozzi kannte eben die Bedeutung des unbewußten Seelenlebens nur unvollkommen und die Mittel der psychologischen Tiefenforschung standen ihm noch nicht zur Verfügung.

Indem

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