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Furrer, A. (1923). Dr. O. PFISTER: Zur Psychologie des philosophischen Denkens. Heft VI der Schriften zur Seelenkunde und Erziehungskunst, Verlag Bircher, Bern 1922.. Imago, 9(3):391-392.

(1923). Imago, 9(3):391-392

BÜCHER

Dr. O. PFISTER: Zur Psychologie des philosophischen Denkens. Heft VI der Schriften zur Seelenkunde und Erziehungskunst, Verlag Bircher, Bern 1922.

Review by:
A. Furrer

Diese kleine Schrift ist aus einem Vortrag hervorgegangen, den Pfister im Frühjahr 1922 in der philosophischen Gesellschaft Zürich hielt.

Im Gegensatz zu der von den meisten Philosophen vertretenen Auffassung, daß die Gestaltung der philosophischen Systeme sich ganz unabhängig von der Affektivität ihrer Schöpfer vollzieht, vertritt der Verf. die Ansicht, daß das philosophische Denken nicht ein von allen subjektiven Einflüssen freies, sondern ein mehr oder weniger affektbedingtes Denken sei. Um zu einem tieferen Verständnis des philosophischen Denkens zu kommen, sei es nötig, zu den Trieben hinabzusteigen, aus denen Kunst, Religion und Philosophie hervorgehen. Da wir die tiefsten Wurzeln geistigen Schaffens nur dann bloßlegen können, wenn wir neben den bewußten auch die unbewußten Vorgänge aufsuchen und beobachten, erscheint dem Autor das psychoanalytische Verfahren als die geeignetste psychologische Forschungsmethode.

Das Denken, Fühlen und Wollen eines Menschen kann zwei deutlich zu scheidende Richtungen einschlagen. Die eine weist von der Außenwelt weg gegen das eigene Ich (introvertiertes Streben), die andere vom Ich zur Außenwelt (extravertiertes Streben). Das philosophische Denken in seinen verschiedenen Ausprägungen geht zu einem großen Teil aus dem introvertierten Denken hervor. Die Introversion führt zur Entwirklichung der Außenwelt, deren stärksten Ausdruck der Solipsismus bildet.

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