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Giese, F. (1924). Psychoanalytische Psychotechnik. Imago, 10(1):93-132.

(1924). Imago, 10(1):93-132

Psychoanalytische Psychotechnik

Fritz Giese

I

Psychoanalyse und Wirtschaftspsychologie

Obschon manchen Forschern die Verbindung zwischen psychoanalytischen Auffassungen und dem Wirtschaftsleben mehr als gewagt erscheinen kann, muß man bei objektiver Behandlung wirtschaftswissenschaftlicher oder insbesondere wirtschaftspsychologischer Sachverhalte ohne weiteres zugeben, daß sehr viele Einzelheiten durch die Psychoanalyse eine Förderung erfahren würden.

Sehr viele Einzelheiten: nicht alle.

Denn es würde ein ziemlich abwegiges Unternehmen sein, etwa pauschal das gesamte Wirtschaftsleben als einen Ausdruck menschlicher Kultur zu nehmen, der seine restlose Aufklärung durch Psychoanalyse erfahren dürfte. Die Grenze, an der die Psychoanalyse unbedingt hier Halt machen muß, sind vor allen zwei Tatbestände. Einmal die Abhängigkeit der Wirtschaftsgestaltung von rein materiellen Zusammenhängen, die mit nur seelischen Vorgängen nichts gemeinsam haben und die Entwicklung des Wirtschaftskörpers von jeher bestimmen. Zweitens die notwendigerweise vorliegende Selbständigkeit des Gebildes Wirtschaft; das objektive, überindividuelle Dasein seiner selbst, das uns aus eben diesen Gründen ihm nur gerecht werden macht, wenn wir teleologische, also zugleich Wertungsmaßstäbe, an seine Existenz legen, zuletzt also vom rein Persönlichen, Massen- oder Einzelmenschlichen dabei ganz und gar absehen.

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