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Zulliger, H. (1924). Beiträge zur Psychologie der Trauer- und Bestattungsgebräuche. Imago, 10(2-3):178-227.

(1924). Imago, 10(2-3):178-227

Beiträge zur Psychologie der Trauer- und Bestattungsgebräuche

Hans Zulliger

I

Eine Schulkameradin ist gestorben

Die langen Herbstferien hatten eben begonnen, als mir ein Mädchen meiner Klasse meldete, Emma S., eine meiner Schülerinnen sei im Spitale gestorben. Ich möge mit den Mitschülern ein Lied erlernen, das wir der Verstorbenen inst Grab singen würden. Ich erklärte mich einverstanden unter der Bedingung, daß die Botin die Mitschüler aufbiete und am Abend genügend Stimmen vertreten seien; denn ich zweifelte, ob die schulmüden Schüler leicht zu bewegen wären, den für viele so langen Weg zum Schulhaus, von dem sie die Ferien eben befreit hatten, wieder zu gehen.

Am Abend fand ich im Schulzimmer die Klasse fast vollzählig vor, es waren sogar außer den meinen noch Schüler anderer Klassen hergekommen. Wir erlernten ein Lied und gingen zwei Tage nachher zum Begräbnis, das in Bern stattfand. Die Klasse hatte einen Kranz mit einem weißen Bande gekauft. Darauf stand in goldenen Lettern der Spruch: „Die Liebe hört nimmer auf!“

Nach den Ferien erhielt ich eine Anzahl von freiwilligen schriftlichen Arbeiten aus meiner Klasse, die von dem Todesfalle handelten und mich auf den Gedanken brachten, dieses Material zusammenzustellen und psychologisch zu sichten.

Ich beginne mit den Berichten der Knaben der Klasse, die der introversiveren Wesensart dieser Altersstufe (13- bis 15jährig) entsprezchend spärlicher ausgefallen sind als diejenigen der gleichaltrigen Mädchen.

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