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Hermann, I. (1924). Die Regel der Gleichzeitigkeit in der Sublimierungsarbeit. Imago, 10(4):431-433.

(1924). Imago, 10(4):431-433

Die Regel der Gleichzeitigkeit in der Sublimierungsarbeit

Imre Hermann

Vor kurzer Zeit wurde von Pfister (Imago VIII/1, 1922) der Freudsche Satz weiter ausgeführt, respektive an der Hand von Beispielen erörtert, daß primäre unverdrängte sexuelle Triebkräfte vorhanden sein müssen, auch wo höchste Geistesfunktionen entfaltet werden. Erstere sind Bedingungen für letztere. Man könnte versuchen, diesen Satz auch noch anders auszudrücken und dann würde man vielleicht finden, daß er nichts anderes besagt, als daß zur Bahnung einer höheren geistigen Funktion einzig das Vorhandensein einer gewissen Libidomenge nicht genügend sei, sondern daß diese Libidomenge eine sich eben frei ausbreiten wollende, eine noch nicht angetastete sein muß.

Bedenkt man, was wir über die eine Wurzel der Fähigkeit zum tiefen Denken (vielleicht zu tiefen Leistungen überhaupt) ausfindig machen konnten, daß nämlich, durch eine übergangs masochistische Grundlage ermöglicht, der körperliche Schmerz nicht unterdrückt, nicht verjagt, aber auch nicht masochistisch „genossen“ oder hypochondrisch ausgelebt wird, sondern quasi mit Hilfe der Denktätigkeit, was den narzißtischen Anteil anbelangt, aufgearbeitet wird (wodurch auch die empfundene Intensität des Schmerzes sinkt), dann steht man wieder vor derselben Tatsache: die sich eben ausbreiten wollende (narzißtische) Libidomenge wird einem anderen, höheren Ziele — sofort —- zugeführt.

Das gleichzeitige Vorhandensein von Libidoerregungen und krampfhaftem Denken an etwas anderes ist aus Onaniebeschreibungen bekannt (Cl. Happel, Onanieersatzbildungen, Internat. Zeitschr. f. PsA. IX/2, 1923); ein interessanter Fall, die heterosexuelle Libido betreffend, ist von R. K.

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