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Wulff, M. (1925). Die Koketterie in psychoanalytischer Betrachtung: Vortrag, gehalten in der Russischen Psychoanalytischen Vereinigung. Imago, 11(1-2):123-134.
    

(1925). Imago, 11(1-2):123-134

Die Koketterie in psychoanalytischer Betrachtung: Vortrag, gehalten in der Russischen Psychoanalytischen Vereinigung

M. Wulff

Eine genaue wissenschaftliche Definition des Begriffes „Koketterie“ ist durchaus nicht einfach. Georg Simmel versucht den Begriff in seinem Aufsatz „Psychologie der Koketterie“ folgendermaßen zu beschreiben:

„Übersetzt man Koketterie mit ‚Gefallsucht’, so verwechselt man das Mittel zu einem Zweck mit dem Triebe zu diesem Zweck. Eine Frau mag alles aufbieten, um zu gefallen, von den subtilsten geistigen Reizen bis zur zudringlichsten Exposition physischer Anziehungspunkte, — so kann sie sich mit alledem noch sehr von der Koketten unterscheiden. Denn dieser ist es eigen, durch Abwechslung oder Gleichzeitigkeit von Entgegenkommen und Versagen, durch symbolisches, angedeutetes, ‚wie aus der Ferne’ wirksames Ja- und Neinsagen, durch Geben und Nichtgeben oder, platonisch zu reden, von Haben und Nichthaben, die sie gegeneinander spannt, indem sie sie doch wie mit einem Schlage fühlen läßt — es ist ihr eigen durch diese einzigartige Antithese und Synthese Gefallen und Begehren zu wecken“ … „Der Koketterie in ihrer banalen Erscheinung ist der Blick aus dem Augenwinkel heraus, mit halbabgewandtem Kopfe, charakteristisch.

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