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Federn, P. (1933). Die Ichbesetzung bei den Fehlleistungen. Imago, 19(3):312-338.

(1933). Imago, 19(3):312-338

Die Ichbesetzung bei den Fehlleistungen

Paul Federn

I) Der Störungsvorgang

Vielleicht hat keine der Entdeckungen Freuds so viel Widerstände bei den Gegnern und so viel vergnügliche Zustimmung der Anhänger erweckt als die Erklärung der Fehlleistungen durch unbewußte Mechanismen. Dabei bezieht sich das Wort „unbewußt“ nicht auf das System Ubw, sondern auf das Phänomen ubw. Zum System Ubw führen die Ketten der Einfälle ebenso von einer richtigen oder einer falschen Leistung wie von einer Fehlleistung. Es sind Ketten in beiden Symbolbedeutungen des Wortes, sowohl im Sinne einer ineinandergreifenden Reihe von Gliedern als auch im Sinne der Fesselung, denn wir können zum System Ubw nur vordringen, wenn wir die fesselnden Widerstände überwinden, die jedem Gliede der Einfallskette anhängen. Aber trotz dieser Widerstände eröffnen grade Fehlleistungen oft den Weg zum Verdrängten; sie tun dies eher als es richtige oder falsche Leistungen vermögen.

Zunächst verrät sich in jeder Fehlleistung ein aktuell Verdrängtes, aber grade diese, gleichsam neu aufgetretene Quelle aus oberflächlichen Schichten konnte oft nur deshalb an dieser Stelle auftreten, weil bis in die Tiefe des Systems Ubw etwas wichtiges Verdrängtes … wie in unterirdischem Laufe … mit dem rezent Verdrängten zusammenhängt. Daß man bei der Auflösung einer Fehlleistung die oberflächliche Verdrängung aufzuheben vermag, macht diese Mechanismen oft leicht verständlich und verknüpft, wenn es in der analytischen Arbeit geschieht, diese mit dem aktuellen Geschehen.

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