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Wulff, M. (1936). Zur Arbeit von E. Kris: „Bemerkungen zur Bildnerei der Geisteskranken“. Imago, 22(4):471-475.
    

(1936). Imago, 22(4):471-475

Zur Arbeit von E. Kris: „Bemerkungen zur Bildnerei der Geisteskranken“

M. Wulff

In seiner sehr interessanten und anregenden Abhandlung über die Bildnerei der Geisteskranken bespricht Ernst Kris in einem speziellen Kapitel die „Wiedergabe des menschlichen Antlitzes in der Kunst der Geisteskranken“ und stellt zur Erklärung der von ihm festgestellten Besonderheiten der Wiedergabe in den Porträts dieser Kranken zwei Hypothesen auf, deren Unsicherheit er selbst hervorhebt. Mir scheint es, daß es vielleicht möglich wäre, diese Hypothesen zu umgehen, wenn man den Versuch macht, die Frage in etwas anderem Lichte zu betrachten. Es sei mir deshalb gestattet, eine kurze Bemerkung hiezu vorzulegen.

Kris sagt: „Wer eine Sammlung von Bildwerken Geisteskranker durchblättert, … dem wird es auffallen, wie starr und ungelenk die Wiedergabe der menschlichen Gestalt geblieben ist … Um brauchbare Ergebnisse zu erzielen, ist es zunächst unumgänglich, daß sich unsere Fragestellung dem bescheidenen Material anpasse, über das wir verfügen. Wir schränken unseren Befund ein und erörtern im folgenden nur die Störung in der Wiedergabe des menschlichen Antlitzes. Die Beschränkung erlaubt uns, genauer zu beschreiben: wir meinen, die Störung äußere sich darin, daß wir an Bildwerken Schizophrener auffallend selten, — ich wage nicht, weiter zu verallgemeinern, — seltener aber, als wir es nach dem sonstigen Umfange ihres bildkünstlerischen Ausdrucksvermögens erwarten dürfen, menschliche Gesichter finden, deren mimischer Ausdruck nach dem optischen Eindruck allein ‚verständlich‘ ist … Der Kopf des Mädchens auf jener Zeichnung, die uns diese Überlegung aufnötigte, … zeigt äußerste Leere des Ausdrucks; ein Lächeln, das keines ist.

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