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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Jones, E. (1937). LEWIS, M. M.: Infant Speech. London, Kegan Paul, 1936, 335 S.. Imago, 23(3):384.

(1937). Imago, 23(3):384

LEWIS, M. M.: Infant Speech. London, Kegan Paul, 1936, 335 S.

Review by:
E. Jones

Dieses gelehrte Werk liefert einen wertvollen Beitrag zu unserer Kenntnis der Entwicklung der kindlichen Sprache. Der Verf. ist Pädagoge und Phonetiker. An einen ausführlichen, wenn auch nicht vollständigen Überblick über die ältere Literatur schließt er den Bericht über die Tag für Tag verfolgte Sprachentwicklung eines einzelnen Kindes. Im Gegensatz zu manchen seiner Vorgänger begnügt er sich nicht damit, nur den geformten Sprachausdruck zu beobachten; er untersucht auch dessen ungeformte Vorläufer. Dabei liefert er eine eingehende phonetische Untersuchung der frühesten Laute, die er in Laute des Behagens und Schreie des Mißbehagens gliedert. Die ersteren unterscheiden sich von den letzteren der Qualität nach, ihr Typus ist enger umschrieben, sie klingen meist nasal. Daß die hinten ausgesprochenen Konsonanten — k, g, r — Laute des Behagens sein sollen, erklärt der Verf. aus physiologischen Gründen.

In einer interessanten Untersuchung über das Lallen weist der Verf. auf zwei maßgebende Motive hin. Das eine dieser Motive — hier knüpft er an Freuds Gedanken des Wiederholungszwanges an — sieht er in dem Bedürfnis nach Herrschaft über die Lautabfolge, das andere, mit diesem einen vielleicht verwandte, im ästhetischen Vergnügen an Rhythmus und Muster.

Das Bemühen des Verf. war darauf gerichtet, die eingehende Beobachtung des Sprachbeginns im Zusammenhang mit dem Verhalten des Kindes auf der entsprechenden Stufe darzustellen. In dieser Hinsicht war sein Bemühen nur von beschränktem Erfolg gekrönt. Er war dadurch behindert, daß seine Kenntnis der Psychologie auf die akademischen Riehtungen des Faches beschränkt ist, und wenig läßt darauf schließen, daß er mit der modernen dynamischen Psychologie, besonders mit der Kinderanalyse vertraut ist.

Man bedauert es, daß der Verf. keinen der psychoanalytischen Beiträge zur Psychologie der Sprache erwähnt.

E.

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