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Lorenz, E. (1913). 2. Aus einem SchĂĽlerheft. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(1):70-71.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(1):70-71

2. Aus einem Schülerheft

Emil Lorenz

In einer den Schluß des 16. B. der Odyssee umfassenden schriftlichen Arbeit waren als letzte Verse die folgenden zu ühersetzen:

αὐτὰρ ἐπεὶ πóσɩοϛ ϰαὶ ἐδητύοϛ ἐξ ἔρον ἕντο,

ϰοίτου τε μνήσαντο ϰαὶ ὕπνου δῶρον ἕλοντο.

Das heißt richtig auf Deutach: Nachdem sie hierauf das Verlangen nach Trank und Speise gestillt hatten, dachten sie an die Nachtruhe und empfingen das Geschenk des Schlafes. Ein Schüler schrieb folgendes: … dachten sie an die Mutter (von ihm durchstrichen) Gemahlin und empfingen das Geschenk des Schlafes. Es ist das Wort ϰοῖτοϛ, bei dem er stolperte. Dasselbe ist nicht unbekannt gewesen unci bedeutet „das Liegen, Schlafen, die Nachtruhe“. Mit dem lateinischen Wort, das ich nicht hie herzusetzen brauche, hat es nur den Gleichklang gemein. Die Übersetzung „Gemahlin“ läßt sich erklären durch die Erinnerung an das stammverwandte ἄ-ϰοɩτɩϛ, das tatsächlich „Gemahlin“ bedeutet; das an erster Stelle stehende durchstrichene „Mutter“ ist aber damit in keiner Weise erklärt.

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