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Tausk, V. (1913). Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. IV. Band, I. Hälfte. F. Deuticke. Wien and Leipzig 1912. J. Nelken: Analytische Beobachtungen über Phantasien eines Schizophrenen.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(1):84-87.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(1):84-87

Kritiken und Referate

Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen. IV. Band, I. Hälfte. F. Deuticke. Wien and Leipzig 1912. J. Nelken: Analytische Beobachtungen über Phantasien eines Schizophrenen.

Review by:
Viktor Tausk

Nelken bringt die Krankengeschichte eines 55jährigen schizophrenen Lehrers. Der Verlauf der Krankheit ist klinisch als ein Paranoid dargestellt, das in Katatonie überseht. Psychoanalytisch versucht der Autor eine der Symptombildung parallel laufende Deutung der Wahnideen und schließlich eine Zusammenfassung des ganzen Falles unter dem Gesichtspunkt, daß der Krankheit der pathogene Inzestkomplex zu Grunde liege, dessen krankhafte Verarbeitung sich zunächst, im Projektionsmochanismus, später vorwiegend in der Bildung halluzinatorischer Wahnideen darstellt.

Diesen Wechsel in der Wahl des Symptomenmechanismusses führt Nelken, wie aus seinen Schlußbemerkungen zum „klinischen Teil“ der Arbeit hervorgeht, einfach auf quantitative Unterschiede in den Verdrängunffsschüben zurück, derart, daß „auf dem Wege der Regression vom normalen Zustand bei der Schizophrenie zuerst das Paranoide und dann das Katatonische folgt“. Diese Auffassung der spezifischen Pathogenese erscheint mir, mit Rücksicht auf den gegenwärtigen Stand der Problemstellung in der Psychoanalyse, nicht zureichend für die Erklärung des spezifischen Symptomenwechsels, Es ist nicht abzusehen, warum der Inzestkomplex, der in jeder Neurose den größten Teil des pathologischen Terrains besetzt hält, einmal in die Hysterie, ein anderes Mal in die Zwangsneurose, dann wieder in die Paranoia oder Katatonie flüchten sollte, wenn die Wahl dieser qualitativ so deutlich unterscheidbaren Krankheitsbilder nicht durch andere als nur quantitative Unterschiede in der Kraft der Verdrängung bestimmt wäre.

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