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Federn, P. (1913). Sabina Spielrein: Die Destruktion als Ursache des Werdens.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(1):89-93.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(1):89-93

Sabina Spielrein: Die Destruktion als Ursache des Werdens.

Review by:
Paul Federn

Die Autorin will beweisen, daß in der normalen Sexualität beim Manne und Weibe regelmäßig eine destruktive Komponente enthalten sei, daß „entsprechend den biologischen Tatsachen, der Fortpflanzungstrieb auch psychologisch aus zwei antagonistischen Komponenten besteht und deshalb ebenso gut ein Werde- als ein Zerstorungs-trieb Bei“. Im Gegensatz zum Selbsterhaltungstrieb, einem einfachen Triebe, der nur aus einem Positiv besteht, „besteht der Arterhai tungetrieb, welcher das alte auflösen muß, damit das neue zu stande kommt, aus einer positiven und negativen Komponente, der Arterhaltungstrieb ist seinem Wesen nach ambivalent; deshalb ruft die Erregung der positiven Komponente zugleich die Erregung der negativen Komponente hervor and umgekehrt Der Selbsterhaltungstrieb ist ein statischer Trieb, insofern er das bereits bestehende Individuum gegen fremde Einflüsse zu achatzen hat, der Arterhaltungstrieb ist ein dynamischer Trieb, der die Veränderung, die Auferstehung des Individuums in neuer Form anstrebt. Keine Veränderung kann ohne Vernichtung des alten Zustand es vor sich geben.“ (S. 490.) — Hier ist einzuwenden, daß der Selbsterhaltungstrieb in viel direkterer Form als der Arterhaltungstrieb zerstörende Komponenten hat, offensive Regungen neben den defensiven enthält. Auch ist jeder Trieb seinem Wesen nach dynamisch, und sucht etwas Bestehendes zu verändern; der Widerstund gegen diese Veränderung, ohne welchen der Trieb nicht entstünde, kann mit Rocht als Beharrungsvermögen aufgefaßt werden.

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