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Freud, S. (1913). I. Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):117-123.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):117-123

Originalarbeiten

I. Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse

Sigm. Freud

Ich möchte mit wenigen Worten und so klar als möglich darlegen, welcher Sinn dem Ausdruck „Unbewußtes“ in der Psychoanalyse und nur in der Psychoanalyse zukommt.

Eine Vorstellung — oder jedes andere psychische Element — kann jetzt in meinem Bewußtsein gegenwärtig sein und im nächsten Augenblick daraus verschwinden; sie kann nach einer Zwischenzeit ganz unverändert wiederum auftauchen, und zwar, wie wir es ausdrücken, aus der Erinnerung, nicht als Folge einer neuen Sinneswahrnehmung. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, sind wir zu der Annahme genötigt, daß die Vorstellung auch während der Zwischenzeit in unserem Geiste gegenwärtig gewesen sei, wenn sie auch im Bewußtsein latent blieb. In welcher Gestalt sie aber existiert haben kann, während sie im Seelenleben gegenwärtig und im Bewußtsein latent war, darüber können wir keine Vermutungen aufstellen.

An diesem Punkte müssen wir darauf gefaßt sein, dem philosophischen Einwurf zu begegnen, daß die latente Vorstellung nicht als Objekt der Psychologie vorhanden gewesen sei, sondern nur als physische Disposition für den Wiederablauf desselben psychischen Phänomens, nämlich eben jener Vorstellung. Aber wir können darauf erwidern, daß eine solche Theorie das Gebiet der eigentlichen Psychologie weit überschreitet, daß sie das Problem einfach umgeht, indem sie daran festhält, daß „bewußt“ und „psychisch“ identische Begriffe sind, und daß sie offenbar im Unrecht ist, wenn sie der Psychologie das Recht bestreitet, eine ihrer gewöhnlichsten Tatsachen, wie das Gedächtnis, durch ihre eigenen Hilfsmittel zu erklären.

Wir

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