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Eder, M.D. (1913). 3. Augenträume. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):157-158.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):157-158

3. Augenträume

M. D. Eder

a) Operationstraum

Folgender Traum stammt von einem Augenarzte:

„Ich epilierte die Augenwimpern eines alten Mannes — eines Juden, mit langem weißen Bart — deretwas elend aussah. Er litt an Trachom, weswegen die Augenwimpern epiliert werden mußten.“

Die Einfälle ergaben zunächst, daß der Träumer am Tage vorher einen Artikel über Trachom gelesen hatte, worin der Verfasser die Krankheit als die vierte venerische Krankheit bezeichnete und behauptete, sie sei häufig während der Geburt erworben, ähnlich wie Blenorrhoea neonatorum. Am selben Tage hatte er einem jungen Manne, einem Juden aus Rußland, der nach Amerika reisen wollte, die Augen auf ihre Gesundheit untersucht. (Denn in den Vereinigten Staaten werden alle Emigranten wegen Gefahr des Trachoms strenge untersucht und die mit Augenübeln behafteten zurückgewiesen). — Der Vater des Träumers selbst war in seinem zwölften Lebensjahr aus Rußland nach den Vereinigten Staaten ausgewandert.

Ich kann die weiteren Einfälle des Träumers hier nur in kurzem nebeneinander stellen: Das Auge Gottes, das allsehende Auge des Allmächtigen Vaters, ferner das biblische Zitat: Aug' um Auge, Zahn um Zahn usw. Auf Fenstern mit Glasmalereien sehe man das Auge Gottes mit Sonnenstrahlen oder manchmal eine Taube, die Gott in der Richtung des Abdomens der heiligen Jungfrau reiche. Die Augenwimpern, wie die Nägel, seien Entwicklungsprodukte der Haut; auch der Penis sei, wie die Nase, eine Art Fortsetzung eines Hautteiles.

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