Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly return from a journal’s Table of Contents to the Table of Volumes…

PEP-Web Tip of the Day

You can return with one click from a journal’s Table of Contents (TOC) to the Table of Volumes simply by clicking on “Volume n” at the top of the TOC (where n is the volume number).

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Sachs, H. (1913). Dr. R. Morichau-Beauchant, Professeur à l'Ecole de Médecine de Poitiers: L'Instinct Sexuel avant la Puberté. (Journal médical français du 15. Septembre 1912.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):178.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):178

Dr. R. Morichau-Beauchant, Professeur à l'Ecole de Médecine de Poitiers: L'Instinct Sexuel avant la Puberté. (Journal médical français du 15. Septembre 1912.)

Review by:
Hanns Sachs

Der Autor gibt eine gedrängte, aber übersichtliche und vollständige Darstellung der Entwicklung der infantilen Sexualität im Sinne der von Freud aufgebauten Theorie. Die Tatsachen und Befunde, auf denen diese beruht, hat er selbständig überprüft und sämtliche bestätigt gefunden; die Arbeit ist daher nicht nur deshalb von Bedeutung, weil sie den ersten Versuch darstellt, die Ärzteschaft Frankreichs mit den grundlegenden Sätzen der Psychoanalyse bekannt zu machen, sondern auch als das un verwerfliche Zeugnis eines unvoreingenommenen, von reinstem wissenschaftlichem Interesse erfüllten Beobachters. Auf die Wichtigkeit dieser neuen Sexual-Theorie für Kinder-Hygiene und Erziehung wird von dem Autor gebührend hingewiesen; hoffentlich hat diese Anregung zur Folge, daß nunmehr auch in Frankreich sich ein Kreis von Forschern bildet, die dem Problem der infantilen Sexualität und dem damit eng verknüpften des Unbewußten die verdiente Aufmerksamkeit widmet.

Über die Bedeutung der infantilen Sexualität für die Psycho-Neurosen will der Autor, wie er erklärt, sein Urteil aufschieben, bis er es auf ausreichendes, selbst gesammeltes Material stützen kann; eine solche These a priori zu bezweifeln oder anzunehmen, sei beides gleich wertlos für die Erkenntnis. Der sonst erhobene Vorwurf der Kritiklosigkeit gegen alle jene, die sich zu den Schülern Freuds rechnen, wird sich dieser Haltung gegenüber schwer aufrecht erhalten lassen.

Dr. Hanns Sachs.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.