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Ophuijsen (1913). Dr. Aug. Stärcke: Die Psychoanalyse vom theoretischen Standpunkte. (Psychiatrische en Neurologische Bladen, 1912, Nr. 3.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):178-179.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):178-179

Dr. Aug. Stärcke: Die Psychoanalyse vom theoretischen Standpunkte. (Psychiatrische en Neurologische Bladen, 1912, Nr. 3.)

Review by:
Ophuijsen

Der längere Artikel setzt sich aus einem beschreibenden und einem kritischen Teil zusammen. Der erstere (die Jungsche Komplextheorie, Freuds Libidolehre, die Adlersche Lehre von der Organminderwertigkeit und dem männlichen Proteste) beansprucht nur „einen terminologischen Überblick zu geben, welcher in keiner Hinsicht die Erfahrung oder das Studium der Originalarbeiten ersetzen kann“. In Wirklichkeit gibt er jedoch bedeutend mehr, indem sich der Verfasser nicht nur durch die Art, in der er das Material zusammenfügt, als verständnisvoller Forscher, sondern auch durch seine, wenn auch spärlichen Bemerkungen dazu als selbständiger Denker zeigt. Die Aufgabe, welche er sich stellte, unparteiisch zu bleiben, machte es ihm selbstverständlich unmöglich, seinen Ausführungen jene Färbung zu verleihen, welche eine persönliche Anteilnahme zu schenken pflegt, sie darf aber gerade deshalb, trotz ihrer Schwierigkeiten, als glücklich gelöst gelten.

Der zweite Teil, der sich mit den ethischen, den klinischen, den logischen und psychologischen Einwänden gegen die Analyse befaßt, gewährt ihm — obwohl er auch hier unpersönlich bleibt — eine größere Bewegungsfreiheit und besonders in seinen, der Freudschen Lehre entnommenen Widerlegungen der Kronfeldschen Angriffe (welche er zum Thema des Abschnittes „Logische und psychologische Einwände“ wählte) tritt der Scharfsinn des selbständigen Denkers deutlich zu Tage. Die Zusammenhänge der Analyse mit anderen Wissensgebieten deutet er an in zwei kleineren Abschnitten über Ps. A. und Hirnphysiologie und Ps. A. und Biopsychiatrie.

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