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Ferenczi (1913). Dr. A. A. Brill: Analeroticism and Character. (The Journal of Abnormal Psychology, August-Sept. 1912.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):181.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):181

Dr. A. A. Brill: Analeroticism and Character. (The Journal of Abnormal Psychology, August-Sept. 1912.)

Review by:
Ferenczi

Nach klarer Begriffsbestimmung der Freudschen Termini: Analerotik und Analcharakter und nach Erklärung des Sublimierungsvorganges koprophiler Triebe beschreibt hier Brill einige sehr charakterisierte Fälle von persistierender Analerotik und von übermäßiger Reaktionsbildung dagegen. Bei einem Zwangsneurotiker äußerte sich die „Wiederkehr des Verdrängten“ in kopro-und urophilen Zwangsideen: beim Essen und Trinken mußte er stets an Kot und Harn denken, das Tuten des Automobils erinnerte ihn immer an einen Flatus, so daß ihm diese Fahrzeuge ekelhaft wurden; der Frauenmund kam ihm wie das Rektum, die Augen der Frauen wie Analöffnungen vor. Treffend schildert dann Brill den Geiz, die Ordnungssucht und den Trotz der einstigen Analerotiker, wie sie sich in der Übertragung auf die Kur und auf den Arzt zeigen. Besonders erwähnenswert ist der dritte der von Brill hier mitgeteilten Fälle, in dem zwischen Grausamkeit und Stuhlentleerung eine unlösbare Verschränkung zu stände kam, so daß der Patient nur unter Zuhilfenahme sadistischer Phantasien und Symbolhandlungen den Stuhl absetzen konnte.

Ferenczi

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