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Ferenczi (1913). Dr. Morton Prince (Boston, Mass. U. S. A.) The Meaning of Ideas as determined by Unconscious Settings.“ (The Journal of Abnormal Psychology, Boston. Oct.-Nov. 1912.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):185-186.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):185-186

Dr. Morton Prince (Boston, Mass. U. S. A.) The Meaning of Ideas as determined by Unconscious Settings.“ (The Journal of Abnormal Psychology, Boston. Oct.-Nov. 1912.)

Review by:
Ferenczi

Bei der Perception spielt außer dem aktuellen Sinneseindrucke eine große Reihe von Erinnerungsbildern bedeutende Rolle; diese werden als „sekundäre Bilder“ in die Perception einverleibt. In Fällen von Dissoziation der Persönlichkeit konstatierte M. Prince den Wegfall dieser, sekundären Bilder (die vom bewußten Ich abgespalten waren), daher denn solche Personen zwar Sinneseindrücke wahrnehmen, aber sie nicht oder nicht richtig deuten konnten. Den Inhalt einer Idee macht die Perception und der Eindruck ihrer Bedeutung aus (meaning). Die Bedeutung eines perzipierten Objektes hängt nicht mehr vom aktuellen Sinneseindruck ab, sondern von dessen Assoziationsverknüpfungen mit vorausgegangener Erfahrung, sie ist also individuell verschieden. Ist die Perception im Brennpunkt der Aufmerksamkeit, so rückt die Bedeutung an die Peripherie des Bewußtseins, oder ganz unter deren Schwellen und umgekehrt. Die Besetzungen, die die Bedeutung einer Idee bestimmen, sind meist nur zum Teil bewußt, d. h. wenn diese Bedeutung auch bewußt ist, ist sie doch nur Bestandteil eines größeren, zum größten Teile unbewußten Komplexes. Prince vergleicht einen, der unbewußte Ideen nur darum leugnet, weil man deren Vorhandensein nicht wahrnimmt, mit jemandem, der behaupten würde, daß in der Finsternis die Gegenstände nicht nur unsichtbar werden, sondern in Wirklichkeit zu existieren aufhören. Der Autor unterscheidet die halbbewußten von den ganz unbewußten („abgespaltenen“) Komplexen.

Bei der Untersuchung pathologischer Ideen (z. B. Phobien, Zwangsvorstellungen) sucht der Autor den ganzen Inhalt des Bewußtseins, besonders die vergessenen Ideen, wieder zu beleben. M. Prince macht die Amnesien rückgängig und findet in diesen Erinnerungen den versteckten Sinn jedes Symptoms, wie er das an zwei, allerdings nur sehr kurz mitgeteilten Beispielen zeigte. Die neurotische Todesangst z. B.

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