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Abraham, K. (1913). Sollen wir die Patienten ihre Träume aufschreiben lassen?. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):194-196.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(2):194-196

Sprechsaal

Sollen wir die Patienten ihre Träume aufschreiben lassen?

K. Abraham

In einem kleinen Aufsatz über „Die Handhabung der Traumdeutung in der Psychoanalyse“ hat Freud mit wenigen Worten zu der Frage Stellung genommen, ob es zweckmäßig sei, die Patienten ihre Träume gleich nach dem Erwachen schriftlich fixieren zu lassen. Er kommt zu dem Resultat, daß eine solche Maßregel überflüssig sei. „Hat man nämlich auf solche Weise mühselig einen Traumtext gerettet, der sonst vom Vergessen verzehrt worden wäre, so kann man sich doch leicht überzeugen, daß für den Kranken damit nichts erreicht ist. Zu dem Text stellen sich die Einfälle nicht ein, und der Effekt ist der nämliche, als ob der Traum nicht erhalten geblieben wäre“. Ich kann dieser Ansicht aus eigener Erfahrung nur in vollem Maße beipflichten. Die Frage scheint mir aber für den Psychoanalytiker, der von der Traumdeutung täglich praktischen Gebrauch macht, von erheblichem Interesse zu sein. Das veranlaßt mich, einige Vorkommnisse aus der Praxis mitzuteilen. Ich erlebte sie gerade mit solchen Patienten, die ich bereits auf die Zweck-losigkeit eines sofortigen Niederschreibens der Träume aufmerksam gemacht hatte.

Beobachtung 1. Patient hat einen sehr ausgedehnten, ereignisreichen und mit starken Affekten verbundenen Traum. Er erwacht und greift noch schlaftrunken nach den Schreibmaterialien, die er, entgegen der ärztlichen Weisung, neben sein Bett gelegt hat.

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