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Jekels, L. (1913). II. Zur Psychopathologie des Alltagslebens: 1. Ein Fall von Versprechen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):258-260.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):258-260

II. Zur Psychopathologie des Alltagslebens: 1. Ein Fall von Versprechen

L. Jekels

Am 11. Dezember werde ich von einer mir befreundeten Dame in pol nischer Sprache etwas herausfordernd und übermütig mit den Worten apostrophiert: „Warum habe ich heute gesagt, daß ich zwölf Finger habe?“

Sie reproduziert nun über meine Aufforderung die Szene, in der die Bemerkung gefallen ist. Sie habe sich angeschickt, mit der Tochter auszugehen, um einen Besuch zu machen, habe ihre Tochter, eine in Remission befindliche Dementia praecox, aufgefordert, die Bluse zu wechseln, was diese im anstoßenden Zimmer auch getan hat. Als die Tochter wieder eintrat, fand sie die Mutter mit dem Reinigen der Nägel beschäftigt; und da entwickelte sich folgendes Gespräch:

Tochter: „No siehst du, ich bin schon fertig und du noch nicht!“

Mutter: Du hast ja aber auch nur eine Bluse und ich zwölf Nägel.

Tochter: Was?

Mutter (ungeduldig): No natürlich, ich habe ja doch zwölf Finger.

Die Frage eines die Erzählung mitanhörenden Kollegen, was ihr zu zwölf einfalle, wird ebenso prompt wie bestimmt beantwortet: „Zwölf ist für mich kein Datum (von Bedeutung).“

Zu Finger wird unter einem leichten Zögern die Assoziation geliefert: „In der Familie meines Mannes kamen sechs Finger an den Füßen (im Polnischen gibt es keinen eigenen Ausdruck für Zehe) vor. Als unsere Kinder zur Welt kamen wurden sie sofort darauf untersucht, ob sie nicht sechs Finger haben.“ Aus äußeren Ursachen wurde an diesem Abend die Analyse nicht fortgesetzt.

Am nächsten Morgen, dem 12. Dezember, besucht mich die Dame und erzählt mir sichtlich erregt: „Denken Sie, was mir passiert ist; seit etwa 20 Jahren gratuliere ich dem alten Onkel meines Mannes zu seinem Geburtstag, der heute fällig ist, schreibe ihm immer am 11. einen Brief; und diesmal habe ich es vergessen und mußte soeben telegraphieren.“

Ich

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