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Hitschmann, E. (1913). 5. Ein wiederholter Fall von Verschreiben bei der Rezeptierung. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):265-266.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):265-266

5. Ein wiederholter Fall von Verschreiben bei der Rezeptierung

Ed. Hitschmann

Ein Kollege erzählte mir, es sei ihm im Laufe der Jahre mehrmals passiert, daß ersieh beim Verschreiben eines bestimmten Medikaments für weibliche Patienten vorgeschrittenen Alters irrte. Zweimal verschrieb er die zehnfache Dosis und mußte nachher, da ihm dies plötzlich einfiel, unter größter Angst der Patientin geschadet zu haben und selbst in größte Unannehmlichkeit zu kommen, eiligst die Zurückziehung des Rezeptes anstreben. Diese sonderbare Symptomhandlung verdient durch genauere Darstellung der einzelnen. Fälle und durch Analyse klargelegt zu werden.

1. Fall: Der Arzt verschreibt einer an der Schwelle des Greisenalters stehenden armen Frau gegen spastische Obstipation zehnfach zu starke Belladonna-Zäpfchen. Er verläßt das Ambulatorium und etwa eine Stunde später fällt ihm zu Hause, während er Zeitung liest und frühstückt, plötzlich sein Irrtum ein; es überfällt ihn Angst, er eilt zunächst ins Ambulatorium zurück, um die Adresse der Patientin zu requirieren und von dort in ihre weit entlegene Wohnung. Er findet das alte Weiblein noch mit unausgeführtem Rezept, worüber er höchst erfreut und beruhigt heimkehrt. Er entschuldigt sich vor sich selbst nicht ohne Berechtigung damit, daß ihm der gesprächige Chef der Ambulanz während der Rezeptur über die Schulter geschaut und ihn gestört hatte.

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