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Hitschmann, E. (1913). O. Haßmann und Prof. H. Zingerle (Graz): Untersuchung bildlicher Darstellungen und sprachlicher Äußerungen bei Dementia praecox. (Journ. f. Psychol., u. Neurol., Bd. 20, 1913, H. 1-2.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):275-276.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):275-276

O. Haßmann und Prof. H. Zingerle (Graz): Untersuchung bildlicher Darstellungen und sprachlicher Äußerungen bei Dementia praecox. (Journ. f. Psychol., u. Neurol., Bd. 20, 1913, H. 1-2.)

Review by:
E. Hitschmann

Endlich eine österreichische psychiatrische Publikation die — im Gegensatz zu der hier üblichen, statt nachprüfenden, nach oben liebedienerischen, herabsetzenden Kritik der Arbeiten Freuds und seiner Schule — sich auf ehrliche, voraussetzungslose Arbeit berufen kann!

„Wir sind“, sagen die Autoren, „bei unserer Untersuchung, die durch keinerlei hypothetische Überlegung von vornherein in bestimmte Bahnen geleitet wurde, auf das Symptom der Syrabolbildung gestoßen, das ja auch in der Neurosenlehre Freuds eine so hervorragende Rolle spielt … Es erscheint uns .. als Pflicht einer vorurteilslosen Untersuchung, darauf hinzuweisen, daß der hier erhobene Befund den Darlegungen Freuds über die Symbolik zweifellos eine Stütze bietet, umsomehr, als hier diese — ohne künstliche Deutungsversuche — spontan zum Ausdruck kommt. Wenn hier bei einer Psychose frei und unbeeinflußt das zu Tage tritt, was Freud bei den Neurosen in ganz gleicher Weise schildert, so ist man wohl nicht mehr berechtigt, die Freudschen Darlegungen über Symbolik und ihre Deutung im Prinzip als unbewiesene Ergebnisse phantastischer Gedankengänge einfach abzulehnen, sondern muß man anerkennen, daß Freud in diesem Punkte wenigstens an tatsächliche Erscheinungen anknüpft. Es scheint auch richtig zu sein, daß die Symbolik in besonderer Beziehung zu gefühlsbetonten Komplexen — besonders sexuellen Inhaltes — steht, und daß durch dieselbe der wahre Inhalt dieser Komplexe maskiert wird.

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