Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To save articles in ePub format for your eBook reader…

PEP-Web Tip of the Day

To save an article in ePub format, look for the ePub reader icon above all articles for logged in users, and click it to quickly save the article, which is automatically downloaded to your computer or device. (There may be times when due to font sizes and other original formatting, the page may overflow onto a second page.).

You can also easily save to PDF format, a journal like printed format.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Rank (1913). C. W. Leadbeater: Träume. Eine theosophische Studie. Autor. Übers. v. G. Wagner. 2. verm. Aufl. (Leipzig 1912, Max Altmann.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):279-280.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):279-280

C. W. Leadbeater: Träume. Eine theosophische Studie. Autor. Übers. v. G. Wagner. 2. verm. Aufl. (Leipzig 1912, Max Altmann.)

Review by:
Rank

Diese kleine Schrift erörtert die Traumerscheinungen im Lichte theosophischer Betrachtung, indem sie den „physischen“ und „astralen“ Einfluß auf das Bewußtsein und dessen Reaktionen darauf schildert. Abgesehen von den allbekannten Leibreizen wird ein „ätherischer Doppel körper“ des Gehirns angenommen, welcher „in Wirklichkeit nicht weniger materiell ist als das erstere, wenn es auch aus einer Materie besteht, die noch feiner als die gasförmige ist“. Wie dieses „Ätherische“, so scheint auch das davon unterschiedene „Astrale“ — als etwas „jenseits der Grenzen des physisch Erreichbaren“ Liegendes — wie eine mystische Umschreibung des bei der Traumbildung hervorragend beteiligten Unbewußten. Vom astralen Vehikel heißt es beispielsweise (S. 13): „es ist eben der Sitz aller Wünsche und Erregungen.“

„Alle diese verschiedenen Teile des Mechanismus sind in Wirklichkeit nur Werkzeuge des Ego“ (S. 14), das sich im Schlafzustand verändert und der Einwirkung des ätherischen und Astralkörpers stärker unterworfen ist. „Alle Arten Gedanken und Einflüsterungen von Begierden machen auch unter diesen Umständen auf den kamischen Körper tiefen Eindruck, wenn auch in manchen Fällen diese Begierden und Wünsche, die leicht Widerhall in ihm wachrufen, etwas höher sein mögen als gewöhnlich“ (S. 27).

Neben dieser mystischen Erfassung des Unbewußten finden sich — kaum mehr in der eigenartigen theosophischen Auffassung — einzelne zutreffende Hinweise, die von einer guten Beobachtung des Traumlebens zeugen. So die im 6. Abschnitt besprochene „Fähigkeit zu dramatisieren“, die sogar mit dem primitiven Denken in Parallele gestellt wird.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.