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Jung, C.G. (1913). Eine Bemerkung zur Tauskschen Kritik der Neikenschen Arbeit. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):285-288.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(3):285-288

Sprechsaal

Eine Bemerkung zur Tauskschen Kritik der Neikenschen Arbeit

C. G. Jung

Im ersten Heft dieser Zeitschrift hat Herr Tausk die Arbeit von Dr. Nelken: „Analytische Beobachtungen über Phantasien eines Schizophrenen“ besprochen. In dieser Besprechung stieß ich auf folgende Sätze:

„Im ersten katatonischen Anfall reproduzierte der Patient nämlich die Phantasie, daß die Mäuse nnd Ratten an seinen Geschlechtsteilen nagen. Die symbolische Bedeutung dieser Tiere entnimmt Nelken einem Hinweis Jungs, der in diesen Tieren nächtliche Angsttiere sieht. Kein Zweifel, daß diese Deutung richtig ist, aber sie stammt aus einer späteren Verarbeitung dieses Symbols und verstellt den Weg zur tieferen Einsicht. Die Traum- und Neurosenanalyse hat mich unzweideutig gelehrt und ich finde meine Auffassung von anderen Psychoanalytikern bestätigt, daß Mäuse und Ratten Abort- und Kloakentiere sind und daß sie symbolisch den Defäkationskomplex (Analkomplex) repräsentieren.“

Ich möchte der Tauskschen Auffassung gegenüber Nelkens Betrachtungsweise in Schutz nehmen. Ich bezweifle nicht im geringsten, daß Tausks Auffassung auch wahr ist. Wir wissen das ja schon längst und Freuds Rattenmann hat es auch noch einmal gründlich bestätigt. Wir wissen des fernem sehr wohl, daß die katatonische Introversion und Regression schlechthin alle infantilen Regungen wiedererweckt, was aus zahlreichen Bemerkungen der Neikenschen Analyse hervorgeht.

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