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Abraham, K. (1913). 3. Psychische Nachwirkungen der Beobachtung des elterlichen Geschlechtsverkehrs bei einem neunjährigen Kinde. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(4):364-366.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(4):364-366

3. Psychische Nachwirkungen der Beobachtung des elterlichen Geschlechtsverkehrs bei einem neunjährigen Kinde

Karl Abraham

Der Herausgeber dieser Zeitschrift hat zur Mitteilung solcher, in der Kindheit vorgefallener Träume aufgefordert, deren Deutung zum Schlüsse berechtigt, daß die Träumer in frühen Kinderjahren Zuschauer sexuellen Verkehrs gewesen sind. Der nachfolgende Beitrag entspricht diesen Anforderungen insofern nicht ganz, als die Beobachtung des elterlichen Koitus in diesem Falle nicht in die frühesten Kindheitsjahre fällt, sondern mit größter Wahrscheinlichkeit unmittelbar vor dem Auftreten des mitzuteilenden Traumes und der neurotischen Angst stattgefunden hat. Dennoch halte ich die Veröffentlichung für berechtigt, weil der Fall mit seltener Deutlichkeit erkennen läßt, wie ein zur Neurose disponiertes Kind auf ein Erlebnis wie das genannte reagiert.

Ich wurde zu einem 9¾ Jahre alten Mädchen gerufen, welches seit kurzem an Angstzuständen litt.

Zehn Tage vor der Konsultation war die Kleine am Abend in gewohnter Weise zu Bette gebracht worden. Nach mindestens einstündigem Schlaf rief sie durch Angstschreie ihre Mutter, welche sich im anstoßenden Wohnzimmer aufhielt, herbei. Sie erzählte der Mutter mit allen Anzeichen des Entsetzens einen Traum: „Ein Mann hat dich in deinem Bett ermorden wollen, ich habe dich aber gerettet.“ Während dieser Mitteilung vermochte sie zwischen Traum und Wirklichkeit noch nicht zu unterscheiden. Als die Mutter ihr beruhigend zusprach, antwortete sie mit entsetztem Ausdruck: „Ach, du bist ja gar nicht meine Mutter.

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