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Binswanger, L. (1913). III. Bemerkungen zu der Arbeit Jaspers': Kausale und „verständliche“ Zusammenhänge zwischen Schicksal und Psychose bei der Dementia praecox (Schizophrenie): (Zeitschrift für die gesamte Neurologie & Psychiatrie XIV. Bd., 2. Heft.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(4):383-390.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(4):383-390

Beiträge: VII. Verschiedenes

III. Bemerkungen zu der Arbeit Jaspers': Kausale und „verständliche“ Zusammenhänge zwischen Schicksal und Psychose bei der Dementia praecox (Schizophrenie): (Zeitschrift für die gesamte Neurologie & Psychiatrie XIV. Bd., 2. Heft.)

L. Binswanger

Die über 100 Seiten umfassende Arbeit Jaspers' enthält eine methodologische Übersicht mit einer kurzen Kritik Freuds, einen Abschnitt über die Lehre von den reaktiven Psychosen, sowie zwei Krankengeschichten und ihre Analyse. Ein eingehendes Referat über die Arbeit zu geben, ist nicht meine Absicht; ich möchte nur Stellung zu ihr nehmen vom Standpunkt des Psychoanalytikers aus.

Es ist ein unbestreitbares Verdienst des Verfassers, in seiner methodologischen Übersicht ernstlich die Grundlagen der Psychologie als Wissenschaft zu untersuchen, so skizzenhaft in jenem Rahmen die Untersuchung auch ausfallen mußte. Man merkt aber, hier herrscht das Bedürfnis, diese Wissenschaft einerseits klar abzugrenzen von der Naturwissenschaft, anderseits zu bestimmen in ihren eigenen Grenzen, in ihrer Methodik und ihrer Leistungsfähigkeit.

Verfasser macht zunächst aufmerksam auf den prinzipiellen Unterschied zwischen verständlichen und kausalen Zusammenhängen. „Zum Beispiel verstehen wir eine Handlung aus Motiven, erklären wir eine Bewegung kausal durch Nervenreize/Zwischen der nur gleichnisweise kausal zu nennenden „Kausalität von innen“ und der „Kausalität von außen“ besteht ein unüberbrückbarer Abgrund. Zwar gibt es auch kausales Erklären in der Psychologie. „Immer müssen wir bei solchen kausalen Untersuchungen den phänomenologischen Einheiten oder den verständlichen Zusammenhängen etwas Außerbewußtes zu Grunde liegend denken und müssen so Begriffe von außerbewußten Dispositionen, Anlagen, seelischen Konstitutionen und außerbewußten Mechanismen verwenden.

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