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PEP-Web Tip of the Day

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Jones, E. (1913). I. Haß und Analerotik in der Zwangsneurose.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):425-430.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):425-430

Originalarbeiten

I. Haß und Analerotik in der Zwangsneurose.

Ernest Jones

In einem jüngst entstandenen Beitrag zu dem Thema der Zwangsneurose, zu welchem das folgende eigentlich einen Nachtrag bildet, schildere ich die bemerkenswert wichtige Rolle, welche die Analerotik bei dieser Krankheit spielt und die Erfahrung anderer Psycho-Analytiker, bei denen ich Nachfrage hielt, deckt sich in diesem Punkte mit der meinigen. Es ist ja bekannt, daß Freud in seiner bedeutungsvollsten Arbeit zu diesem Thema die Aufmerksamkeit speziell auf den vorherrschenden Einfluß, den der Haß auf die Entstehung des Leidens ausübt, gelenkt und darauf hiugewieseu hat, daß die abwechselnde Wirkung von Liebe und Haß und das Gegeneinanderstreben derselben die charakteristischen Züge von Zwang und Zweifel in hohem Maße bedingt und mit ihnen im Verhältnisse der strengsten Korrelation steht. Wenn sich also mein Fund bewahrheitet, so ist anzunehmen, daß ein innerer Zusammenhang zwischen Haß und Analerotik besteht, u. zw. mit Sicherheit bei der Zwangsneurose, vielleicht überhaupt.

Von der Psychologie des Hasses ist nicht allzuviel bekannt. Daß er oft in naher Verwandtschaft zum Sadismus steht, ist eine vertraute Erfahrungstatsache, obgleich es nicht nn Anhaltspunkten mangelt, um zu bezweifeln, daß dieselbe ursprünglich sei. Meiner Einsicht zufolge scheint der Entstehung des Hasses ein früherer, undifferenzierter Zustand voranzugehen, in welchem Unlust, Verdruß und vielleicht Ärger von dem Kind empfunden werden, wenn es findet, daß seine Wünsche nicht sogleich befriedigt werden, und insbesondere, wenn die Befriedigung durch aktives Eingreifen verhindert wird.

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