Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

Prior to searching a specific psychoanalytic concept, you may first want to review The Language of Psycho-Analysis written by Laplanche & Pontalis. You can access it directly by clicking here.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Beaurain (1913). II. Über das Symbol und die psychischen Bedingungen für sein Entstehen beim Kinde.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):431-435.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):431-435

II. Über das Symbol und die psychischen Bedingungen für sein Entstehen beim Kinde.

Beaurain

In der psychoanalytischen Literatur wird das Symbolproblem sehr häufig erörtert; es wäre daher interessant, seine psychologische Bedeutung noch näher kennen zu lernen.

Wie bekannt, ist nach den Anschauungen von Freud und seiner Schule die symbolische Ausdrucksweise dem archaïschen Denken eigen, somit eine archaïsche Denkform.

Ist nun diese Ansicht richtig, so müßte in der Ontogenese die Bestätigung der phylogenetischen Evolution zu finden, somit während der Geistesentwicklung des Kindes die symbolische Periode aufzeigbar sein.

Ich fasse hier den Begriff „Symbol“ in seiner weitesten Ausdehnung auf, und verstehe darunter eine Substitution bestimmter Vorstellungen durch andere, welche mit den zu substituierenden durch Ähnlichkeit assoziiert sind, mag dieselbe auch noch so weit entfernt und einseitig erscheinen.

Das Assoziieren ist die allgemeinste Form einer losen Anreihung, es stellt eine primäre psychische Funktion dar, welche das Rohmaterial der psychischen Erlebnisse automatisch registriert. Nehmen wir ein klassisches Beispiel, eine Beobachtung von Charles Darwin: Ein Kind sah eine Ente auf dem Wasser und nannte diese Kuak; es ist dies eine onomatopoetische Bezeichnung der Gesamtwahrnehmung. Von da an nannte es alle fliegenden Wesen Kuak: Vögel, Insekten, insbesondere Stubenfliegen, ferner auch alle Flüssigkeiten, Wasser und Wein; endlich, als ihm einmal ein Sou gezeigt wurde, nannte es auch diesen Kuak. Kuak bezeichnet also schließlich so verschiedene Dinge, wie Fliege, Wein und Münze. Ist dies nun eine fortschreitende Wortverallgemeinerung, die von einem schon von Hause aus allgemeinen Wortbegriff ausgeht? Diese von den älteren Autoren angenommene Deutung wurde von E.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.