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van Raalte, F. (1913). 4. Kinderträume und Pavor Nocturnus. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):478-483.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):478-483

4. Kinderträume und Pavor Nocturnus

Frits van Raalte

Das Studium der Kinderpsychologie gibt mir dann und wann Gelegenheit, Träume von Kindern zu analysieren.

Ich will hier einige Beispiele von Kinderträumen anführen, in welchen man ähnliche Elemente findet, wie die Psychoanalyse sie analysiert bei Erwachsenen aufdeckt.

I Traum von Anna

einem achtjährigen, gut veranlagten Mädchen aus der Volksklasse. (N. B. der Traum wurde vom Mädchen selbst geschrieben.)

„Mein Herr, ich träumte, daß ich eine Puppe weggenommen hatte und ich lief schnell davon. Der Polizeidiener setzte mir nach und da lief ich ins Haus meiner Tante und da wußte der Polizeidiener nicht, wo ich war.“

Auf meine Fragen erklärt sie, daß sie die Puppe aus einem Puppenladen nahm.

Der Polizeidiener ist dem Jansen (der auch Polizeidiener ist) ähnlich, Sie sieht ihn oft in der Straße, er ist immer sehr liebenswürdig und sagt: „adieu du Kleines!“ Deshalb liebt sie ihn sehr.

Als ich weiter fragte, ob sie öfter träume, gesteht sie, oft zu träumen, daß ihr Männer nachsetzen.

Anna ist ein sehr heiteres, tolles Kind mit erhöhter Kitzelempfindlichkeit.

Da die Erklärung des Traumes leicht zu durchschauen ist, kann ich auf die Analyse verzichten.

Daß Kinderträume in ihrem manifesten Inhalt sehr klar die Wunscherfüllung erkennen lassen, geht hervor aus dem folgenden

Traum von Jan Esvelt

Jan ist neun Jahre alt und hat seine Lehrerin sehr lieb. Inmitten des Semesters bekommt er eine neue Lehrerin. Mit diesem Wechsel ist er so wenig einverstanden, daß er zu seiner Mutter sagt, er wolle nicht mehr in die Schule gehen.

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