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Dattner, B. (1913). 3. Gold und Kot. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):495-496.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):495-496

3. Gold und Kot

Bernhard Dattner

Es ist wohl nicht ohne Bedeutung, wenn Beobachtungen und Erfahrungen, die uns die Analyse nervöser Erkrankungen nahe gelegt und aufgedrängt hat, von der Sage und vom Sprachgebrauch her Bestätigung erhalten, umsomehr, wenn es sich um so befremdende Aufklärungen handelt, wie sie Freud in einer Arbeit über „Charakter und Analerotik“ gegeben hat. Er führt au dieser Stelle des weiteren aus, daß ihm unter den Personen, denen er durch psychoanalytische Bemühungen Hilfe zu leisten suchte, ein Typus aufgefallen sei, der durch drei Eigenschaften, nämlich durch besondere Ordnungsliebe, Sparsamkeit und Eigensinn ausgezeichnet gewesen sei. Es sei ihm nun, nicht etwa durch theoretische Erwartung, sondern durch gehäufte Erfahrung der Eindruck erwachsen, dull diese Personen eine stürmische Epoche analerotischer Betätigungen, wie z. B. allerlei unziemliche Beschäftigung mit dem zu Tage geförderten Kot, hartnäckige, bis in späte Jahre fortgesetzte, absichtliche Stuhlverhaltung u. dgl. mehr überwunden hatten, indem sich die erogene Bedeutung der Afterzone im Laufe der Entwicklung allmählich abgeschwächt und schließlich ganz verloren habe, „so daß die Konstanz jener Trias von Eigenschaften im Charakter mit der Aufzehrung der Analerotik in Verbindung gebracht werden darf.“

Freud versucht nun die innere Notwendigkeit dieses Zusammenhanges zu erhellen, indem er die Verknüpfungen der einzelnen Charaktereigenschaften mit den Defäkationsinteressen ableuchtet.

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