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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Friedjung, J.K. (1913). Erich Wulffen: Das Kind. Sein Wesen und seine Entartung. Berlin, Dr. P. Langenscheidt, 1913. 542 Seiten. Mit einem Bildnisse des Verfassers. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):508-509.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(5):508-509

Erich Wulffen: Das Kind. Sein Wesen und seine Entartung. Berlin, Dr. P. Langenscheidt, 1913. 542 Seiten. Mit einem Bildnisse des Verfassers

Review by:
Jos. K. Friedjung

Der aus seinen psychologischen Studien rühmlich bekannte Autor bietet uns in seinem neuesten Werke eine in knappste Kürze gepreßte Darstellung eines so umfänglichen Stoffes, daß man vor allem dem umfassenden Wissen und einer ungewöhnlichen Belesenheit den Respekt bezeigen muß. Was hier in sechs ausgedehnten Kapiteln: Das Vorstellungsleben des Kindes, das Gemütsleben des Kindes, das Sexualleben des Kindes, Gebrechen, Krankheiten und Geisteskrankheiten des Kindes, die sittliche Erziehung des Kindes, die strafrechtliche Behandlung des Kindes — dargestellt wird, gäbe das Material zu einem großen Handbuche ab, das in unserer der Spezialisierung geneigten Zeit von 4 oder 5 Autoren zu bearbeiten wäre. Und darin ist auch der größte Fehler des Buches beschlossen: Es kann in manchen Teilen nur Angelesenes enthalten, so bei der Behandlung der Krankheiten des Kindesalters auf 65 Oktavseiten, es muß vielfach oberflächlich bleiben und, da es an zahlreiche Probleme rührt, ohne sie erschöpfen zu können, dennoch aber fertige Urteile anstrebt (die sittliche Erziehung des Kindes), läßt es den Loser oft unbefriedigt. Nach der Feststellung dieser der Anlage des Buches nach wohl unvermeidlichen Fehler kann der Referent umso mehr an dem Werke rühmen. Es enthält eine Fälle von wertvollem Material und eignet sich daher recht gut zum Nachschlagebuch. Die Darstellung der Psychologie des Kindes in den ersten drei Kapiteln beweist eine auf diesem Gebiete nicht allzu häufige Objektivität und ein tiefes Verständnis des kindlichen Trieblebens. Instruktive Beispiele aus der Erfahrung des Autors und anderer Beobachter erläutern oft in glücklicher Weise des Autors An- und Absichten. Und das führt mich zu einer neuen Seite des Werkes. Bei aller Fälle der objektiven Tatsachen, die es bringt, ist es doch ein Tendenzbuch.

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