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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

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Federn, P. (1913). 2. Ein Fall von Pavor nocturnus mit subjektiven Lichterscheinungen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):556-559.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):556-559

2. Ein Fall von Pavor nocturnus mit subjektiven Lichterscheinungen

Paul Federn

Ein im allgemeinen vorsichtiger und ängstlicher Patient, der mitunter als Knabe nichts desto weniger in manchen Lebenslagen Mut und Tollkühnheit bewiesen hatte, bekommt Anfälle von Ängstlichkeit, die sich zu wahrem Grausen und Schrecken steigern können und von bestimmten Phantasien in bewußter Weise begleitet waren. Diese Phantasien bezogen sich auf Erdbeben, Stürme, Unwetter und kosmische Katastrophen. Bei einem wirklichen Erdbeben geringen Grades, welches andere ängstliche Menschen sehr erschreckte, blieb er angstlos und behielt seine Geistesgegenwart. Ebensowenig hatte er Gewitterangst bei wirklichen Gewittern. Sein Zustand ist also nicht als Phobie zu bezeichnen, weil die Verbindung der angstbetonten Vorstellung mit dem wirklichen Gegenstande nicht hergestellt war und der wirkliche Vorgang weder Angst provozierte, noch Schutzmaßregeln gegen die Angst auslöste. Diese war nicht zuerst bei Erlebnissen von Gewittern, Erdbeben oder Stürmen entstanden, war also keine einfache furchtbetonte Reminiszenz.

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