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Stegmann, M. (1913). 5. Identifizierung mit dem Vater. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):561-562.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):561-562

REFERATE: Beiträge: I. Aus dem infantilen Seelenleben

5. Identifizierung mit dem Vater

Margarete Stegmann

Ein neunjähriger Junge, dessen Vater Trinker ist und die Familie vernachlässigt, tut sein möglichstes, um der Mutter den Vater zu ersetzen. Er nimmt ihr alle Arbeit ab, die er kann; er gibt sich Mühe, mit Botengängen n. dgl. Geld zu verdienen; er ist sehr verständig, weiß über alle Verhältnisse Bescheid, mischt sich aber auch in alles und will überall mitbestimmen. So sehr die Mutter über seinen Fleiß und seine Fürsorglichkeit gerührt ist, so drollig badet sie seine Einmischungen und so unangenehm empfindet sie einige andere Eigentümlichkeiten, die der Junge an den Tag legt, Eigentümlichkeiten, die dem Kundigen sicher verrateD, daß er sich mit dem Vater identifiziert: Er läßt sich von der Mutter nichts befehlen, sondern will als reifer Mensch behandelt sein und ist stets bereit, ihr vorzurechnen, daß er ja seihst „verdient“ und deshalb auch selber wissen muß, was er zu tun hat.

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