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Hitschmann, E. (1913). 10. Goethe als Vatersymbol. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):569-570.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):569-570

Beiträge: V. Zur Symbolik

10. Goethe als Vatersymbol

E. Hitschmann

Es stehen mir drei Träume zur Verfügung, denen ich zwar keine ausführliche Deutung beigeben kann, welche aber sichtlich die Gestalt Goethes als cachierendes Darstellungsmittel für den Vater verwenden.

I. Muttersohn, einziger Sohn. Berufsinsuffizienz. Relative psych. Impotenz. Ehehemmung. Anal-Charakter, Kleinmut (kleiner Penis); Pseudosicherheit und -arroganz, Haemorrhoidarius.

Tr. (16. Lebensjahr, erinnert 35. Jahr): Ich bin zur Kaiserin gerufen worden. Sie stand in einem kleinen Zimmer, an einem Tischchen. Sie sagte, sie freue sich über mein Goethe-Interesse; Goethe sei ein bedeutender Mensch gewesen. Bei diesen Worten bekomme ich vor Ergriffenheit eine Ohnmacht (nicht ohne das Gefühl des Komödiemachens). Ich kam dann wieder zu mir, die Kaiserin beruhigte mich und sprach von Goethe. Ich solle nur wiederkommen, sie stehe zu meiner Verfügung, Sie schickte mich im I-Iofwagen nach Hause. Ich dachte, was mögen die anderen denken über mich Eindringling!

(Der Traum war so affektvoll, daß P. wochenlang an ihn dachte und sich für die reelle Kaiserin zu interessieren begann. Ihr Tod berührte ihn sehr und er las über sie.) Ödipusträume oft (Reisen mit Mutter, mit Mutter im Hotel), aber nie so affektvoll.

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