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PEP-Web Tip of the Day

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Reitler, R. (1913). Prof. E. Bleuler: „Eine intellektuelle Komponente des Vaterkomplexes.“ (Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen, IV. Band, 2. Hälfte.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):573-574.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):573-574

Kritiken und Referate

Prof. E. Bleuler: „Eine intellektuelle Komponente des Vaterkomplexes.“ (Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen, IV. Band, 2. Hälfte.)

Review by:
Rudolf Reitler

Ein kleines, vierjähriges Mädchen äußert den Wunsch, Köchin zu werden und 20 Kinder zu haben. Mamas Frage nach dem Vater der Kinder findet die Kleine ganz unnötig. „Ich habe ja einen Papa,“ sagte sie und auch nach der Aufklärung Mamas: „Das ist doch dein Papa und der gehört mir,“ beharrt sie doch bei ihrer Einstellung: „Das ist unser Papa, mein Papa und dein Papa und meinen Kindern ihr Papa.“ Und auch am folgenden Tage bleibt sie dabei: „Der Papa gehört uns allen Dreien“.

Bleuler erklärt diese Auffassung der Kleinen dadurch, daß für ihre unklare Begriffsbildung der Papa innerhalb jeder Familie „der Vater überhaupt ist, weil ihm überhaupt die Vaterrolle zukommt. Der Papa ist eben der Papa, wie der Eßtisch eben der Eßtisch ist für alle Leute; vom Unterschiede im persönlichen Verhältnis wird abgesehen. Der Denkfehler ist ein ähnlicher, wie wenn auf einer früheren Stufe das Kind das Wort „ich“ nicht anwenden kann, weil dieses je nach dem Sprechenden bald die eine, bald die andere Person bezeichnet.“

Zum Thema der Schwierigkeit, die dem Kinde aus dem Erfassen des Ichbegriffes erwächst, kann ich eine recht charakteristische Beobachtung mitteilen, die dasselbe Problem nur etwas sprachlich modifiziert zum Inhalte hat. Ein zweieinbalbjähriges Mädchen wird aus irgend einem Grunde von seiner Mutter aufgefordert, die Puppe, mit der es eben spielt, ihr für einen Moment zu übergeben.

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