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Eder, M.D. (1913). Dr. David Forsyth: Psychoanalysis. (British Medical Journal, 5. Juli 1913.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):585.

(1913). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 1(6):585

Dr. David Forsyth: Psychoanalysis. (British Medical Journal, 5. Juli 1913.)

Review by:
M. D. Eder

In dem sehr klar geschriebenen Referat wird ausgeführt, daß die Psychoneurosen klinisch in drei Gruppen einteilbar sind 1. Hysterie, 2. Phobien, 3. Zwangsneurose. Ihre Entstehungsursache ist ausschließlich psychisch und Freuds Auffassung ihrer Voraussetzungen gibt gleichzeitig den Schlüssel zu ihrem Wesen und einen Weg zu ihrer Heilung. Die Mechanismen der Verdrängung, der Zensur und der Konversion werden geschildert. Die Sexualität spielt bei der Verursachung unzweifelhaft die Hauptrolle, aber „es wäre unrichtig anzunehmen, daß jede Psychoneurose notwendigerweise bis zu einem infantilsexuellen Ursprung zurückverfolgt werden muß. um die Heilung zu ermöglichen“. Forsyth zitiert den Fall der Miß Lucy It., um seine Behauptung zu stützen, erwähnt aber nicht, daß dies einer von Freuds früheren Fällen war und von ihm nicht als Analyse veröffentlicht wurde. Forsyth schildert Jungs Assoziationsexperiment, das er benützt, nachdem ihm die Lebensgesehichte, soweit sie ihm der Patient anvertrauen will, mitgeteilt worden ist. Diese Methode dient dazu, die Assoziationen aufzuzeigen, denen der Arzt folgen soll, obwohl sie über die Natur der Komplexe nichts verrät. Wenn anfangs dem Erhalten der Assoziationen Schwierigkeiten entgegenstehen, verwendet Forsyth Freuds frühere Methode, d. h. er drückt seine Hand auf die Stirn des Patienten und verlangt die dabei auftauchenden Bilder und Gedanken.

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