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von Hug-Hellmuth, H. (1914). Wilhelm Lehnhoff: Spiele und Streiche aus den Kindheitstagen deutscher Dichter und Meister. Aus den Selbsterlebnissen ausgewählt. Mit Buchschmuck von Max Dasio. Verlag von Friedr. Brandstetter, Leipzig.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 2(6):524-525.
    

(1914). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 2(6):524-525

Wilhelm Lehnhoff: Spiele und Streiche aus den Kindheitstagen deutscher Dichter und Meister. Aus den Selbsterlebnissen ausgewählt. Mit Buchschmuck von Max Dasio. Verlag von Friedr. Brandstetter, Leipzig.

Review by:
H. von Hug-Hellmuth

Mit vielem Verständnis wählt Lehnhoff für die einzelnen Episoden Titel, die uns locken, teilzunehmen an dem köstlichen Übermut und der Jugendfrische, die aus den Erinnerungen an frohe Kindertage sprechen. Diese Bruchstücke aus autobiographischen Dichterwerken lassen uns tief in die Seele des Kindes blicken und den nachhaltigen Eindruck früher Jugenderlebnisse auf den späteren Werdegang erkennen. Der Autor verschmäht es, die lieblichen Bilder voll Jugendpoesie durch den plumpen Rahmen einer psychologisch-pädagogischen Wertung zu entstellen. Und er tut gut daran. Denn so wirken die Ausschnitte aus den Lebensläuften dieser Männer auf den Leser mit der ganzen Natürlichkeit, die gerade die Erlebnisse der Kindheit auszeichnen, und sie geben jedem, soviel er zu nehmen gewillt ist. Der psychoanalytisch Geschulte findet hier manch schöne Bestätigung dessen, was seine Erfahrung ihn gelehrt.

Knabenfreundschaften mit ihrer unbewußten Erotik (Die Schneeball-schlacht von Ferd. Avenarius) enthüllen sich unseren Blicken; in bunter Reihe ziehen an dem Leser die köstlichen Bubenstreiche vorüber, zu denen der ewig ungestillte Hunger nach Abenteuern und Großtaten (Das Kriegsspiel „Bergwacht“ v. G. Ebers, Der Ganter auf der Flucht von W. v. Siemens, Der Rotschimmel mit vierthalb Füßen v. J. G. Seume u. a.), aber auch der triviale Hunger nach den Äpfeln in Mutters Bodenraum und mancherlei süßem Gebäck (Die Obstangel v.

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