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Tausk, V. (1916). 3. Zur Psychopathologie des Alltagslebens. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(3):156-158.

(1916). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(3):156-158

3. Zur Psychopathologie des Alltagslebens

Viktor Tausk

1. Ein Sohn verspricht sich

Ein junger Landsturmoffizier, der wegen verschiedener nervöser Beschwerden, vor allem wegen großer „innerer Unruhe“, meine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen wollte, berichtete unter anderem: „Nach dem Tode meines Vaters übernahm meine Mutter das Geschäft des Vaters, ein großes gewerbliches Unternehmen. Zu dieser Zeit war ich Rechtshörer und stand vor der ersten Staatsprüfung. Obgleich meine Mutter eine umsichtige und tatkräftige Frau ist, deren Energie und Überlegenheit wir Kinder deutlich kennen gelernt hatten, konnte ich das Gefühl des Mißtrauens gegen ihre Fähigkeit, ein so großes Unternehmen zu leiten, nicht abwehren. Für dergleichen großzügige Arbeit muß man ein Mann sein. Die Mutter kann unmöglich ein vollwertiger Ersatz des Vaters sein.

Mir wurde bange um das Schicksal des Geschäftes, das der Vater zu hohem Ansehen gebracht hatte. Von dieser Sorge gepeinigt, fühlte ich mich im Studium gehemmt und mußte das Lernen schließlich ganz aufgeben, da ich in eine ganz unbestimmte innere Ruhelosigkeit verfiel, die es mir unmöglich machte, über den Büchern zu sitzen. Ich habe die Staatsprüfung, die so nahe bevorgestanden hatte, nicht ablegen können und bin seither, d. i. seit vier Jahren, im Studium nicht mehr weiter gekommen. Ich verbrachte meine Zeit in Kneipen und Vergnügungslokalen.

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