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van Ophuijsen, J.H. (1917). Beiträge zum Männlichkeitskomplex der Frau. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(5):241-251.
   

(1917). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(5):241-251

Beiträge zum Männlichkeitskomplex der Frau

J. H. W. van Ophuijsen

In seinem Aufsatz über: Einige Charaktertypen aus der psychoanalytischen Arbeit (Jmago, Jahrg. IV, Heft 1) schreibt Prof. Freud (S. 321): „Wie wir aus der psychonalytischen Arbeit erfahren, betrachten sich die Frauen alle als infantil geschädigt, ohne ihre Schuld um ein Stück verkürzt und zurückgesetzt und die Erbitterung so mancher Tochter gegen ihre Mutter hat zur letzten Wurzel den Vorwurf, daß sie sie als Weib anstatt als Mann zur Welt gebracht hat“. Diese Zeilen kamen mir gerade unter die Augen, als die Wirksamkeit des darin genannten Vorstellungskomplexes sich in einer kleinen Reihe von Fällen meiner Aufmerksamkeit aufgedrängt hatte und ich in einem Falle auch einige seiner Entstehungsbedingungen festgestellt zu haben glaubte. Diesen Befund möchte ich im folgenden mitteilen.

Mit dem Kastrationskomplexe der Frau hat der in Rede stehende Komplex gemeinsam den Glauben an die Möglichkeit des Besitzes eines männlichen Genitales. Der Hauptunterschied liegt darin, daß zum Kastrationskomplex das Schuldgefühl gehört: der Verlust oder die Verkümmerung oder die mangelhafte Entwicklung des Genitales soll die Folge eines begangenen Fehlers, manchmal die Strafe für ein sexuelles Vergehen sein. Das Schuldgefühl fehlt in den Fällen, von denen hiernach die Rede sein wird — wohl nicht immer vollständig, jedoch sind das Gefühl des Zurückgesetztseins und die dazu passende Reaktion der Erbitterung stets sehr stark entwickelt.

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