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Frost, F. (1919). 3. Aus dem Kinderleben. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(2):109-111.
  

(1919). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(2):109-111

3. Aus dem Kinderleben

Frau Frost

Der folgende Bericht zeigt, wie man in taktvoller Weise helfend be Kindern eingreifen kann, wenn der Blick des Menschenfreundes oder Erziehers durch die Psychoanalyse geschärft ist. Seihst ohne zum Eingriff ermächtigt zu sein, kann man durch ein schlichtes Wort da, wo uns das Leben an leidenden Kindern vorüber führt, bisweilen helfen und lindern. Die folgenden Beobachtungen und Gespräche sind unmittelbar, nachdem sie geschehen waren, wortgetreu fixiert worden. Ich lebte damals als Pensionärin in einer Familie, von deren beiden Kindern, dem siebenjährigen Hansemann und dem fünfjährigen Paulchen, hier die Rede sein soll.

Eines Tages geht Hansemann drei Stunden am Nachmittag in die Kirche Auf meine Frage, warum er denn den ganzen Nachmittag in der Kirche geblieben sei. antwortet er: „Ich gehe heute abend nochmal hin, unsere Lehrerin hat gesagt, wenn wir fleißig zur Kirche gehen, kommen whin den Himmel.“ Nur mit Mühe gelang es mir. das Kind von einem noch-maligen Kirchgang abzuhalten. Da die Eltern abwesend waren, mußte ich an einem der folgenden Tage dem jüngeren Bruder Fieber messen; ich überraschte den Kleinen beim Onanieren. Auf meine Frage: „Tust du das oft?“ lautet seine Antwort: „Ja, jeden Tag, wenn ich zu Bett liege“; und er beschuldigte auch den größeren Bruder, es mit ihm getan zu haben. Darauf entschloß ich mich, beide ins Gebet zu nehmen, und hatte sie einige Tage später zusammen vor mir.

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