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Boehm, F. (1920). Beiträge zur Psychologie der Homosexualität. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):297-319.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(4):297-319

Originalarbeiten

Beiträge zur Psychologie der Homosexualität

Felix Boehm

I Homosexualität und Polygarnie

Ein längerer Aufenthalt in einer nordischen Stadt hat mich folgende Beobachtungen machen lassen:

Die Angehörigen der gebildeten Kreise wiesen auffallend viele Züge von psychischem Infantilismus auf, was wohl zum Teil auf eine lange politische Unmündigkeit zurückzuführen sein dürfte. Anderseits waren dieselben Kreise streng protestantisch. Ich habe oft die Bedewendung gehört: „Da könnte man ja katholisch werden“, statt: „Da kann man verrückt werden.“ Der protestantische Geist schränkte alle sinnlichen Vergnügungen in höherem Maße ein, als das in katholischen Ländern der Fall ist. Die Frauen sahen ihren Ehrgeiz darin, möglichst dunkle, unauffällige Kleider zu tragen; ein tiefes Dekolleté in Gesellschaften war verpönt; der fußfreie

1) Nach einem am 11. März 1920 in der Berliner Ortsgruppe der Internationalen Psychoanalytischen Gesellschaft gehaltenen Vortrag. In der dem Vortrage gefolgten Diskussion wurde ich auf Stekels zwei Aufsätze „Masken der Homosexualität“ im Zentralblatt für Psychoanalyse, II. Jahrg., S. 367, und III. Jahrg., S. 259, hingewiesen. Diese beiden Aufsätze enthalten im wesentlichen alles in meinem Vortrage Gesagte.

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