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Hitschmann, E. (1921). Wilhelm Stekel, 1. Onanie und Homosexualität. 2. Die Geschlechtskälte der Frau. (Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd II. und III. Urban & Schwarzenberg, Berlin-Wien, 1917 und 1920.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):230-232.

(1921). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(2):230-232

Wilhelm Stekel, 1. Onanie und Homosexualität. 2. Die Geschlechtskälte der Frau. (Störungen des Trieb- und Affektlebens, Bd II. und III. Urban & Schwarzenberg, Berlin-Wien, 1917 und 1920.)

Review by:
E. Hitschmann

Stekel war der erste, der auf Grund seiner großen schriftstellerischen Begabung und einer frischen Bedenkenlosigkeit größere Kapitel der psychoanalytischen Praxis darstellte. 1908 erschienen seine „nervösen Angstzustände und ihre Behandlung“ und gewannen große Verbreitung. Freud leitete das Werk mit einem wohlwollenden Vorwort ein, erklärt aber dort ausdrücklich, daß die Beobachtungen und alle Einzelheiten der Auffassung und Deutung Stekels Eigentum seien. Freuds streng wissenschaftliche Arbeitsweise hat es immer unterlassen, kurze, also unvollständige Analysen zu publizieren, seine voraussetzungslose gründliche Forschung vermeidet es, der Popularisierung zuliebe Lückenhaftes oder Halbfertiges preiszugeben. Andererseits aber ist selbst das ärztliche Publikum so weit entfernt (gewesen und ist es heute noch) von Sexualwissenschaft und Psychologie des Unbewußten, Traumdeutung u. dgl.,

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