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Reich, W. (1923). Alfred Storch: Über das archaische Denken in der Schizophrenie. (Zeitschr. f. d. ges. Neur. u. Psych., Bd. 78, H. 4/5. „Vorträge zur Schizophreniefrage.“). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(2):222.
    

(1923). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 9(2):222

Alfred Storch: Über das archaische Denken in der Schizophrenie. (Zeitschr. f. d. ges. Neur. u. Psych., Bd. 78, H. 4/5. „Vorträge zur Schizophreniefrage.“)

Review by:
W. Reich

Die „von der Psychoanalyse zuerst vertretene Auffassung, daß es sich beim schizophrenen Denken um den Abbau der Denkfunktionen bis auf eine primitive archaische Denkstufe handeln könne“, wird zu begründen und mit klinischem Material zu belegen versucht. Erörterung des „prälogischen Denkens“ (Levi-Brühl), des Verlustes der Ichgrenze, der schizophrenen Identifizierungen, der Verdichtungen und Symbolisierungen, der Größenwahnbildung etc.

Die Identifizierungen können verstanden werden „als Verschmelzungen auf Grund einer erlebten mystischen Wesensgemeinschaft“. In Äußerungen wie „die Zeit nach dem Weitende auffressen“ (der Analytiker würde sie als Aus druck einer oralen Einverleibungsphantasie auffassen), könne man den tiefsten Ursprung der schizophrenen Größenwahnbildung fassen. „Der Größenwahn des Schizophrenen ist die Wiederherstellung einer archaischen Ichstufe, wie wir sie etwa noch beim kleinen Kinde finden können,“ „den unmittelbaren Besitz der Welt gewinnt der Schizophrene im Größenwahn zurück.“ — Der sehr interessante Aufsatz kann dem Analytiker wärmstens zur Lektüre empfohlen werden. Wie erfreulich auch das konstante Vordringen analytischen Schauens in psychiatrischen Kreisen ist, so muß doch dem Befremden Ausdruck gegeben werden, daß bei dem sonst in psychiatrischen Arbeiten so fleißig geübten Zitieren die einschlägigen Arbeiten von Freud, Abraham, Nunberg und anderen nicht erwähnt werden, in welchen das meiste des hier Vorgebrachten bereits enthalten ist.

Dr. W. Reich.

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